Wer kann ein Stipendium beantragen und wo?
Der Kanton Basel-Stadt kann an Schülerinnen und Schüler nach erfüllter Schulpflicht (ab 10. Schuljahr) sowie an Lernende Stipendien ausrichten, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Diese Adressen können Ihnen weiterhelfen:
Basel-Stadt
Erziehungsdepartement Basel-Stadt, Amt für Ausbildungsbeiträge
Holbeinstrasse 50, Postfach, 4001 Basel
Telefon 061 201 31 81
www.ed-bs.ch/bildung/hochschulen/afab
Basel-Land
Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, Abteilung Ausbildungsbeiträge
Hauptstrasse 28, 4127 Birsfelden
Telefon 061 552 79 99
www.afbb.bl.ch
Aargau
Departement Bildung, Kultur und Sport, Sektion Stipendien
Bachstrasse 15, 5001 Aarau
Telefon 062 835 22 70
www.ag.ch/stipendien
Solothurn
Departement für Bildung und Kultur, Stipendienabteilung
Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4509 Solothurn
Telefon 032 627 29 71
www.so.ch
Stiftungen: Auskünfte erteilen Ihnen unsere Ausbildungsberaterinnen.
Wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, eine Stelle als Arztsekretärin zu finden?
Die Rückmeldungen unserer Abgängerinnen sind positiv. Die Ausbildung zur Arztsekretärin HWS bietet nach wie vor gute Einstellungschancen auf dem Stellenmarkt. Die Stellensuche ist allerdings Sache der Absolventinnen. Dieser Beruf wird hauptsächlich von Frauen ausgeführt, daher ist eine natürliche Fluktuation (Familienzuwachs etc.) gegeben.
Ist die Ausbildung zur Arztsekretärin anerkannt?
Einzig die Ausbildung Medizinische Sekretärin H+ ist gesamtschweizerisch von den Spitälern anerkannt. Die Ausbildung zur Arztsekretärin HWS hat eine lange Tradition und ist im Raum Basel in den Spitälern bestens bekannt und akzeptiert.
Kann ich mit einer Matura das Diplom als Medizinische Sekretärin H+ absolvieren?
H+ setzt eine kaufmännische Ausbildung voraus. Nach längerer Tätigkeit in einem Büro oder Sekretariat und entsprechenden Arbeitsbestätigungen kann die Zulassung durch H+ geprüft werden.
Bin ich nach Beendigung des Praxislabor Grundkurses befähigt, in einem Arztlabor zu arbeiten?
Nur unter Begleitung, zur selbständigen Arbeit in einem Arztlabor ist auch der Weiterbildungskurs notwendig.
Ich arbeite als Arztsekretärin in einem Spital und müsste nun die Technik des EKG erlernen. Muss ich den ganzen Sprechstundenassistenzkurs besuchen oder kann ich das EKG als Einzelfach belegen?
Dies muss in einem persönlichen Gespräch mit unserer Ausbildungsberaterin abgeklärt werden.
Kann ich eine Ausbildung zur medizinischen Praxisassistentin berufsbegleitend absolvieren?
Nein, die Ausbildung zur medizinischen Praxisassistentin ist eine 3-jährige Vollzeit-Lehre.
Wer kann mir offene Lehrstellen vermitteln?
Offene Lehrstellen müssen durch die Interessentin selbst gesucht werden, eine gute Hilfe bieten die Lehrstellenverzeichnisse im Internet.
Welche Chancen habe ich mit dem Abschluss des Höheren Wirtschaftsdiploms HWD/VSK?
Mit dieser anspruchsvollen Ausbildung und Abschluss der Diplomarbeit haben Sie gute Voraussetzungen für einen Einstieg ins Kader. Sie sind gerüstet für Führungsaufgaben in einer Unternehmung bzw. Abteilung. Die Prüfung wird verbandskonform vom Verband Schweizerischer Kaderschulen (VSK) durchgeführt.
Wie viel Zeit muss ich wöchentlich zum Lernen zu Hause einkalkulieren?
Das hängt grundsätzlich vom Wissensstand jedes Studierenden ab. Faustregel: pro Wochenlektion Unterricht mindestens ½ - 1 Stunde Hausaufgaben / Lernen daheim, also bei 8 Wochenlektionen ca. 8 Stunden.
Wer steht hinter dem Verband Schweizerischer Kaderschulen (VSK)?
Mitglieder sind ausschliesslich private Kaderschulen. Ziel des Verbandes ist es, das Umfeld für eine gründliche, zeitgemässe Ausbildung von Fach- und Führungskräften in verschiedensten betriebswirtschaftlichen Bereichen zu schaffen. Weitere Details können Sie der Internetseite www.kaderschulverband.ch entnehmen.
Warum hat die HWD-Ausbildung je nach Anbieter unterschiedliche Unterrichtspensen?
Um die Ausbildung zum Höheren Wirtschaftsdiplom an der HWS antreten zu können, wird ein KV-Abschluss oder gleichwertige Vorbildung vorausgesetzt.
Was genau ist das B-Profil?
Der eidgenössische Abschluss Kaufmann/Kauffrau Basisbildung legt das Schwergewicht auf Informatik, Kommunikation und Deutsch. Die Ausbildung ist so konzipiert, dass die Studierenden selbstständig und kompetent Tätigkeiten im administrativen Bereich übernehmen können und in einer Fremdsprache über eine umfassende Sprachkompetenz verfügen.
Und was versteht man unter E-Profil?
Die erweiterte Grundbildung stellt zusätzlich zur Basisbildung hohe Ansprüche an die Bereiche Wirtschaft und Gesellschaft und an eine zweite Fremdsprache. Daneben sollen die Studierenden nach ihrer Ausbildung über einen hohen Grad an Selbstständigkeit verfügen und kreative Lösungen zu Problemstellungen entwickeln können.
Woher weiss ich, ob ich den Anforderungen für B-Profil oder E-Profil entspreche?
Grundsätzlich sind Vorbildung und Fremdsprachenkenntnisse relevant dafür, welches Profil besser passt. Nach der absolvierten Standortbestimmung (Bürofachdiplom VSH) entscheiden Sie gemeinsam mit der Schulleitung, wie Ihre Ausbildung fortgesetzt wird. Der Notendurchschnitt, die Sprachkenntnisse, die Kernkompetenzen wie auch der regelmässige Schulbesuch sind massgebend, ob Sie das B-Profil oder E-Profil absolvieren.
Werde ich bei der Praktikumsstellen-Suche zur Erlangung des eidg. Fähigkeitszeugnisses unterstützt?
Ja, die HWS hat dafür das Praktikumsmanagement geschaffen. Sie werden von einer Fachperson begleitet und bei der Suche unterstützt. Ausserdem haben Sie auch während des Praxisjahres eine Ansprechperson.
Wie sehen die Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann aus?
Es gibt ein grosses Angebot von Managementkursen nach bestandenem Fähigkeitszeugnis Kaufmann/Kauffrau. Eine Möglichkeit ist das Höhere Wirtschaftsdiplom. Ausserdem sind Ausbildungen zu eidg. Fachausweisen beliebt (Führungsfachmann, Personalfachmann, Marketingplanerin, Direktionsassistentin, usw). Absolventinnen/Absolventen mit Berufsmatur steht der prüfungsfreie Eintritt an die Fachhochschulen oder nach der Passerelle zum Studium offen.
Man spricht bei der Neuen Kaufmännischen Grundbildung NKG von Kompetenzen. Was ist damit gemeint?
Kompetenzen oder Fähigkeiten hängen zusammen wie die Dimensionen eines Würfels. So verkörpert der Kompetenzwürfel das neue Berufsbild. Er ist Basis und Kernstück der neuen kaufmännischen Berufsausbildung. Folgende Kompetenzen werden die jungen Leute während ihrer dreijährigen Ausbildung erwerben und einsetzen:
Die Kombination von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz bildet die Grundlage, um den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gerecht zu werden.
Was heisst ECDL?
ECDL ist die Abkürzung für European Computer Driving Licence. Der Europäische Computerführerschein bescheinigt Ihre praktischen Fertigkeiten in den gebräuchlichsten Computeranwendungen. Das international anerkannte Zertifikat entspricht den Anforderungen und Standards der modernen Arbeitswelt. Es dient u. a. als aussagekräftiger Fähigkeitsnachweis für Arbeitgeber. Im Zentrum der Prüfungen stehen praktische Aufgaben, wie sie beim täglichen Umgang mit dem Computer vorkommen.
Bietet die HWS auch VSH-Diplome an?
Ja, die vom Verband Schweizerischer Handelsschulen anerkannten Bürofach- und Handelsdiplome.
Für jene Studierenden, die das eidgenössische Fähigkeitszeugnis erlangen wollen, sind diese Zwischenstationen wichtige und anerkannte Abschlüsse.
Muss man für die Aufnahme in die HWS eine Aufnahmeprüfung bestehen?
Nein. Es ist jedoch wichtig, in einem Beratungsgespräch über die vorhandenen Schul- und Fremdsprachenkenntnisse zu sprechen. Die Ausbildungsberaterin entscheidet mit Ihnen, welche Einstufungstests Sie absolvieren sollten. Diese lassen erkennen, welche Kenntnisse bereits vorhanden sind und wo die Stärken und Schwächen liegen.
Ist das HWS-Handelsdiplom anerkannt?
Ja, das Handels- wie auch das Bürofachdiplom sind vom Verband Schweizerischer Handelsschulen VSH anerkannt. Die Prüfungsaufgaben werden vom VSH gestellt. Auch findet in regelmässigen Abständen ein Controlling durch den Verband statt. Die VSH-Diplome geniessen schweizweit Anerkennung.
Wer steht hinter dem Verband Schweizerischer Handelsschulen (VSH)?
Im VSH sind private Bildungsunternehmen als Anbieter von kaufmännischen Aus- und Weiterbildungen zusammengeschlossen. Sie machen es sich zum Ziel, fundierte Ausbildungen für die kaufmännische Praxis zu vermitteln. VSH-Diplome sind der Nachweis von qualifizierten schulischen Leistungen und von erfolgreich absolvierten, praxisnahen - sowohl berufsbegleitenden als auch vollzeitlichen - kaufmännischen Ausbildungen. Die berufsbegleitenden Diplome des VSH werden vom SGV (Schweizerischer Gewerbeverband) anerkannt. Die Mitgliedsschulen des VSH bereiten mit nachweisbarem Erfolg auf offizielle staatliche Prüfungen vor.
Für weiterführende Informationen: www.handelsschulverband.ch.
Wie muss ich als Betrieb vorgehen, um einen Praktikumsplatz anbieten zu können?
Auf der Homepage www.praktikumsmanagement.ch finden Sie die Kontakinformationen der verantwortlichen Personen.
Das Praktikumsmanagement bildet die Schnittstelle zwischen Betrieb und Schule. Berufsbildner und Praktikanten werden während des Praktikumsjahres begleitet und betreut.
Werde ich bei der Praktikumsstellen-Suche zur Erlangung des eidg. Fähigkeitszeugnisses unterstützt?
Ja, die HWS hat dafür das Praktikumsmanagement geschaffen. Sie werden von einer Fachperson begleitet und bei der Suche unterstützt. Ausserdem haben Sie auch während des Praktikums eine Ansprechperson.
Muss man für die Aufnahme in die HWS eine Aufnahmeprüfung bestehen?
Nein. Das Beratungsgespräch mit der Ausbildungsberaterin und das Aufnahmegespräch mit der Schulleitung entscheiden über die Aufnahme in die Kosmetikausbildung.
Finden regelmässig Infoabende statt?
Ja. Die aktuellen Daten finden Sie auf der Homepage.