Erfahrungsberichte

 

Interview:

Warum bilden Sie in Ihrem Betrieb Lernende aus?

Der Nachwuchs an MPA muss gesichert werden, jährlich werden gesamtschweizerisch ca. 150 MPA zu wenig ausgebildet. Der Beruf der MPA ist jetzt ein Beruf mit echten Zukunftsperspektiven! Er ist vielseitig und stellt hohe Anforderungen an die Persönlichkeit dieser jungen Menschen. Unser Betrieb bietet den Lernenden sämtliche Ausbildungsbereiche in einer topmodernen Umgebung mit einem hochkompetenten MPA-Team. Erfahrung und Jugend ergänzen sich in unserem Team besonders und lassen die Lernenden von einem hohen Erfahrungsschatz profitieren. Das Gesundheitszentrum als Lehrbetreib zeichnet sich im Besonderen durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Bereichen Hausarztmedizin, Dermatologie, Orthopädie, Physiotherapie, Komplementärtherapien, Psychiatrie aus.

Was glauben Sie, bringt den Lernenden die Ausbildung? Wovon profitieren die Lernenden am meisten?

Die Ausbildung zur MPA ist vielseitig und erfordert ein hohes Mass Engagement in Schule und Betrieb. Ist die MPA ausgebildet, ist ihre Persönlichkeit gereift, der Umgang mit Menschen gestärkt und geformt. Dies macht die jungen MPA zu charakterstarken, hilfsbereiten und sozialen Mitmenschen. Dank dem dualen Ausbildungsweg werden die MPA mit der Praxis bereits jung als routinierte Generalistinnen in den Arbeitsmarkt des Gesundheitswesens entlassen. Sie profitieren von einer anspruchsvollen Ausbildung auf der Sekundarstufe. Sie haben echte Entwicklungschancen im ambulanten medizinischen Bereich und können sich weiterbilden und weiter entwickeln und werden so stets einen guten und sicheren Stellenwert in den Arztpraxen geniessen können.

Was ist Ihnen bei der Ausbildung besonders wichtig?

Der duale Ausbildungsweg schafft die Grundlage, gelerntes Wissen in die Praxis umzusetzen. Die Fähigkeit zu vernetzen, sehe ich als eine der wichtigsten Anforderung an die Lernenden! Die Handlungen stehen im Fokus und die Fähigkeit benötigtes Wissen selbst zu produzieren. Die MPA-Ausbildung ist ein enges Zusammenspiel zwischen Lernen und Arbeiten. Vernetztes Denken kann nur entwickeln, wer über ein genügend breites Wissen verfügt. Genau deshalb ist es mir wichtig, den Lernenden gute und gesicherte Fertigkeiten und das aktuellste Wissen anzubieten, sie darin zu unterstützen, selbstverantwortlich für den eigenen Lernerfolg zu handeln.

Wie sieht Ihr typischer Tagesablauf bei der Arbeit mit einer lernenden Person aus?

Der Tagesablauf richtet sich nach dem Patientenaufkommen. In unserem Gesundheitszentrum sind die MPA nach Schichten und in verschiedene Dienste eingeteilt. Die Lernenden werden zu Beginn der Ausbildung noch eng begleitet und werden zunehmend in ein selbständiges Arbeiten geführt. Die Lernenden im ersten Ausbildungsjahr können z. Bsp. sehr bald am Empfang arbeiten und mit dieser Funktion als „Drehscheibe“ in der Arztpraxis bereits Verantwortung übernehmen. Im zweiten Ausbildungsjahr sind sie ziemlich selbständig im Labor unterwegs und tragen auch Mitverantwortung in der Materialbewirtschaftung der Arztpraxis. Sie lernen am Telefon zu triagieren und vernetzen so u.a.  medizinische Grundlagen in die Praxis. Im dritten Ausbildungsjahr vertiefen sie ihr gelerntes Wissen und zählen eigentlich als volle Arbeitskraft welche nur noch wenig Unterstützung benötigen. Im Alltag lege ich Wert auf Fachgespräche und dass diese auch mit der richtigen Terminologie geführt werden. Die Arbeitstage sind bei uns sehr arbeitsintensiv und fordern eine gewisse Stresstoleranz. Probleme oder Lernschwierigkeiten werden in regelmässigen Gesprächen diskutiert und Lösungen angestrebt. Es ist schön, die Entwicklung der Lernenden zu beobachten, sie zu begleiten und erfüllt mich auch mit Stolz, wenn sie erfolgreich und gut ausgebildet auf den Arbeitsmarkt gehen.

Berufsbild:

Medizinische Praxisassistentinnen und -assistenten arbeiten in Arztpraxen. Sie betreuen Patientinnen und Patienten, erledigen administrative Arbeiten, führen Labor- und Röntgenuntersuchungen durch und assistieren bei ärztlichen Eingriffen.
 
 

Interview:

Warum bilden Sie in Ihrem Betrieb Lernende aus?

Medical Fitness Team ist ein gut organisiertes Unternehmen mit genügend Kapazitäten, um das im Betrieb bestehende Fachwissen an junge Menschen weiterzugeben. Unser Anliegen ist, den neuen Beruf «Fachperson Bewegungs- und Gesundheitsförderung EFZ» zu unterstützen. Auch wollen wir Lernenden die Chance geben, einen wunderbaren und interessanten Beruf zu erlernen.

Was glauben Sie, bringt den Lernenden diese Ausbildung?

Dieser neue Beruf ist sehr vielschichtig und beinhaltet mehrere für unsere Kunden wichtige Gebiete, wie medizinische und anatomische Grundlagen, Trainingslehre, Grundlagen der Bewegung, Allgemeinbildung sowie Beratung und Verkauf. Auch administrative Grundlagen werden vermittelt, die einen wichtigen Teil im Berufsalltag eines Fitnesscenters ausmachen. Die Lernenden profitieren zudem vom Angebot einer Fremdsprache. Für diese Ausbildung wurde Englisch gewählt, was den Lernenden ermöglicht, mit unserer internationalen Kundschaft zu kommunizieren. Das ist bei einem Standort wie Basel nicht unwichtig!

Nach dem Abschluss der Volksschule bietet die duale Berufslehre einen tollen Einstieg in den Berufsalltag. Nach der 3-jährigen Grundausbildung, die mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abgeschlossen wird, stehen den Abgängern mehrere Möglichkeiten offen.

Was ist Ihnen bei der Ausbildung besonders wichtig?

Wir legen grossen Wert auf Know-how! Mitarbeitende eines Fitnesscenters müssen über ein breites Fachwissen verfügen. Dadurch wird auch die Qualität unserer Arbeit gewährleistet.

Wie sieht der typische Tagesablauf einer lernenden Person in Ihrem Betrieb aus?

Vor Arbeitsbeginn bespricht der Berufsbildner zusammen mit dem Lernenden den Tagesablauf: Der Lernende wird an der Rezeption eingesetzt. Hier führt er die Agenda für unsere Abteilung Physiotherapie. Er berät unsere Kunden beim Verkauf von Nahrungsergänzungen und nimmt Bestellungen auf für Getränke und Snacks.
Im administrativen Bereich arbeitet er für die Abteilung Fitness. Es müssen Bestätigungen für die Krankenkassen geschrieben werden und für den Personaltrainer organisiert er die Termine.
Im Bereich Training führt er Probetrainings durch, mit der Zeit übernimmt er auch die Nachbetreuung von Kunden. Alle Trainingsprogramme werden nach 3 Monaten kontrolliert, angepasst und aufgefrischt.
Eine wichtige Aufgabe ist das Reinigen und Warten von Fitnessgeräten. Auch hier übernimmt er Verantwortung.
Schliesslich lernt er, wie ein Verkaufsgespräch geführt wird und darf Abonnemente verkaufen.
Am Ende des Tages besprechen der Lernende und der Berufsbildner die Aufgaben, der Berufsbildner kontrolliert die Ausführung und regt je nach Bedarf Verbesserungsmöglichkeiten an.

Als Mitarbeiter dieses Fitnesscenters empfinde ich diesen Beruf als tolle Möglichkeit, eine interessante Arbeit  mit vielfältigen Möglichkeiten auszuüben! Unser Lernender strebt die Berufsmaturität an und möchte nach deren Abschluss Physiotherapeut werden.

Berufsbild:

Fachleute Bewegungs- und Gesundheitsförderung leiten Menschen zu Bewegungs- und Entspannungsübungen an. Sie geben Tipps für einen gesunden Lebensstil und tragen dadurch zur Steigerung der Lebensqualität ihrer Kundschaft bei.
 
 

Interview:

Warum haben Sie sich für die Lehre als Bühnentänzerin entschieden?

Als ich noch in Fribourg getanzt habe, hat Frau Bennett von der Ballettschule Theater Basel uns besucht. Sie bot mir die Möglichkeit an, nach Basel zu kommen um dort mitzutrainieren. Also bin ich an den Wochenenden oder in den Ferien nach Basel gefahren. Auf Empfehlung von Frau Bennett habe ich mit dem EFZ Bühnentanz angefangen.

Was glauben Sie, bringt Ihnen diese Ausbildung?

Ich denke es ist wichtig, dass man neben der Tanzausbildung einen anerkannten Abschluss in den Händen hält. Wenn man zum Beispiel Probleme bekäme mit dem Tanzen, könnte man auf einem anderen Weg Tanzlehrer werden oder etwas anderes in eine tänzerische Richtung machen.

Wie sieht Ihr typischer Tagesablauf aus?

Insgesamt haben wir sechs Tage in der Woche Tanzunterricht und an jeweils drei Tagen zusätzlich zum Tanzen Schulunterricht. Wenn wir Vorstellungen haben, finden nach dem Training am Abend zusätzlich Proben statt, damit auf der Bühne alles perfekt ist.

Oftmals haben wir am Morgen Training, dann Schule, dann wieder Training. Es ist optimal, dass wir die Schulstunden auf dem Tanzplan haben. Es muss sich nicht jeder selbst organisieren, da alles schon geplant ist. So können wir als Klasse alles zusammen machen. Das ist schon toll!

Wie malen Sie sich Ihre Zukunft aus?

Ich hoffe, dass ich in einer Company tanzen kann. Mein Traum wäre es, in eine klassische Company zu kommen. Heutzutage muss man aber sowohl in modern als auch klassisch eine gute Ausbildung haben und in beiden brillieren. Wo ich genau hingehen möchte, weiss ich noch nicht. Ich habe aber natürlich schon meine Favoriten wie London oder Amerika... vielleicht ein Royal Ballett. Wenn meine Tanzkarriere zu Ende ist, wäre ich sehr gerne Tanzlehrerin.

Berufsbild:

Bühnentänzer/innen EFZ stellen auf Bühnen tänzerisch Inhalte dar. Sie beherrschen ein breites Repertoire an Tanzstilen und Tanztechniken des klassischen und/oder des zeitgenössischen Tanzes.

 

 

 
 

Interview:

Warum haben Sie sich für diese Lehre/Ausbildung entschieden?

Ich habe mich für die Ausbildung in Bewegungspädagogik entschieden, weil diese Ausbildung ganz viel mit Bewegung zu tun hat und ich mich schon als Kind sehr viel bewegt und getanzt habe. Die Ausbildung ist ausserdem sehr abwechslungsreich und vielseitig. Neben Tanz und Bewegung werden wir zum Beispiel auch in Wassergymnastik, Massage und Haltung unterrichtet. Ich habe mir früher auch überlegt, «Musik und Bewegung» zu studieren, aber meiner Meinung nach ist die Ausbildung zur Bewegungspädagogin vielseitiger und bietet eine bessere Grundlage, um sich in verschiedene Richtungen weiterzubilden.

Was glauben Sie, bringt Ihnen diese Ausbildung?

Ich denke, die Ausbildung vermittelt mir viel Fachwissen über den gesamten Bewegungsbereich. Zudem lerne ich, wie ich Unterrichtslektionen mit verschiedenen Personengruppen, wie Kindern oder Senioren, gestalten kann.

Wie sieht Ihr typischer Tagesablauf in der Schule aus?

Wir haben sehr viel Bewegungsunterricht, ich würde sagen, ca. drei Viertel sind Bewegung und ein Viertel ist Theorie. Der Tag beginnt zum Beispiel mit «Bewegung & Haltung», dann geht es weiter mit «Jonglage», danach «Improvisation» und zum Abschluss gibt es noch ein Theoriefach wie «Psychologie». Neben den Pflichtfächern haben wir verschiedene Wahlfächer zur Auswahl. Ich habe als Wahlfächer «HipHop» und «Modern» sowie «Pantomime/Spieltheater» und «Jonglage» gewählt. Ich finde, man sollte so viele Wahlfächer wie möglich belegen, wenn man schon die Möglichkeit dazu hat. 

Wie malen Sie sich Ihre berufliche Zukunft aus?

Mein Traum wäre es, möglichst viel als Bewegungspädagogin zu unterrichten, aber ich bin mir auch bewusst, dass ich diesen Beruf nicht als 100%-Stelle machen kann. Ich möchte, dass mein Körper bis ins hohe Alter gesund bleibt und nicht bereits nach einigen Jahren durch das viele Unterrichten geschädigt wird. Mein Ziel wäre 60% mit verschiedenen Stellen im tänzerischen Bereich abzudecken, wie Kindertanz oder Jazz- und Modernunterricht für Jugendliche. Seniorengymnastik fände ich auch sehr interessant, denn das macht mir viel Spass. Neben dem Unterrichten würde ich gerne entweder in einem Büro arbeiten oder es wäre schön, falls mein eigenes Label (bettybag.ch) mit selbst genähten Taschen weiterhin gut läuft, als Ausgleich neben dem Unterrichten zu nähen.

Berufsbild:

Ziel der Bewegungspädagogik ist es, das Bewegungspotenzial von Menschen zu verfeinern, zu erhalten oder wiederzugewinnen. Bewegungspädagoginnen und Bewegungspädagogen setzen Elemente aus den Bereichen Gymnastik, Heilgymnastik, Bewegungsförderung, Rhythmik, Musik, Massage und Tanz ein. Sie arbeiten in Bewegungs- und Trainingsinstitutionen sowie in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention, Therapie und Langzeitrehabilitation.
 
 

Interview:

 

Warum haben Sie sich für diese Ausbildung entschieden?

Weil ich in der Naturheilkunde einen konkreten Weg sehe, sich ganzheitlich mit allen Ebenen des Seins zu beschäftigen und dem «Geheimnis» Mensch-Sein ein Stückchen näher zu kommen.

Was glauben Sie, bringt Ihnen diese Ausbildung?

Die Ausbildung zur Naturheilpraktikerin mit Schwerpunkt Akupunktur, Holistic Manual Therapie und Phytotherapie hat mir viele neue Wege eröffnet für meinen eigenen Weg, aber auch im beruflichen Feld. In der Akademie für Naturheilkunde habe ich eine sehr grosse Bandbreite an verschiedenen Inhalten geboten bekommen, die mich einerseits gelehrt haben, konsequent naturheilkundlich zu denken und zu handeln, und andererseits aber auch, den schulmedizinischen Ansatz zu verstehen und sinnvoll einzubinden.

Wie sieht Ihr typischer Tagesablauf in der Schule aus?

08.30–12.00 Uhr     TCM-Theorie (z. B. die 5 Wandlungsphasen oder Nadeltechniken)
12.00–13.00 Uhr     Mittagspause
13.00–16.30 Uhr     Ambulatorium oder Fallbesprechung oder Theorie

Pausen sind immer nach Bedarf mit dem Dozenten abgesprochen.

Wie finden Sie das Verhältnis von praktischem und theoretischem Anteil im Unterricht?

In der Fachrichtung TCM ist der Anteil zwischen Praxis und Theorie ziemlich ausgeglichen.

Wie malen Sie sich Ihre berufliche Zukunft aus?

Sobald ich alles abgeschlossen habe, möchte ich beginnen, therapeutisch zu arbeiten. Ausserdem profitiere ich bereits in meinem jetzigen Job – als Produktberaterin im Kundenservice für Apotheken, Ärzte und Endverbraucher – von dem Gelernten.

Berufsbild:

Die Naturheilpraktikerin, der Naturheilpraktiker ist eine Gesundheitsfachperson, die Krankheiten feststellt, lindert und zur Heilung anregt. Sie behandelt, berät und begleitet Menschen bei Gesundheitsstörungen. Grundlage ihrer Arbeit sind Behandlungskonzepte der Alternativmedizin.
 
 

Interview:

Warum haben Sie sich für diese Lehre/Ausbildung entschieden?

Bei der Suche nach einer Lehrstelle habe ich in verschiedenen Berufen, unter anderem im Detailhandel und im kaufmännischen Bereich, schnuppern können. Irgendwie hat mich nichts von alldem richtig begeistert. Eines Tages, beim Gespräch mit Verwandten, fragte mich meine Tante, ob ich mal bei ihr bei der Arbeit vorbeischauen wolle. Erst war ich ein bisschen skeptisch, dann konnte ich mehr über die Ausbildung als Dentalassistentin in Erfahrung brin-gen. Meine Tante erzählte mir sehr viel über den Beruf und die Schule. Ich merkte, wie wichtig das Thema Mundhy-giene ist. Dies hat mich total begeistert. Als ich mit ihr zur Praxis ging und die Gelegenheit hatte, dort zu schnuppern, wusste ich genau, das ist es.

Was glauben Sie, bringt Ihnen diese Ausbildung?

Mundhygiene, Hygiene im Allgemeinen wie das tägliche Handwaschen – es war mir nie bewusst, wie wichtig dieses Thema überhaupt ist. Das genaue Zähneputzen, die Krankheiten … Es bringt mir wirklich viel und vor allem macht es mir Spass.

Wie sieht Ihr typischer Tagesablauf in der Schule aus?

Die Schule fängt um 8.00 Uhr an. Wir haben am Morgen Fächer wie zum Beispiel indirekte Assistenz, Patientenbe-treuung, Pathologie, Anatomie, Informatik, Tastaturschreiben, Englisch, und am Nachmittag geht es weiter mit ABU (Allgemein Bildender Unterricht) und zu guter Letzt haben wir Sport. Um 17.15 Uhr ist dann Schulschluss.

Wie sieht Ihr typischer Tagesablauf im Lehr-/Praktikumsbetrieb aus?

Mein Tag in der Praxis fängt bereits um 7.15 Uhr an, da die ersten Patienten schon um 7.30 Uhr eintreffen. Dies in jedem der vier Zimmer, die wir in der Praxis haben. Wir haben auch zwei Dentalhygienikerinnen, eine Prophylaxe-assistentin und zwei Zahnärzte. Am Dienstag, Mittwoch und Freitag habe ich am meisten zu tun und es ist meist sehr stressig, denn meine Zahnärztin arbeitet nur an diesen Tagen. Die Zeit vergeht dann wie im Fluge, vor allem an den Mittwochnachmittagen, denn an jenen Tagen kommen viele Kinder und Jugendliche in die Praxis. Von 12–13 Uhr haben wir Mittagspause und um 17 Uhr ist Feierabend.
Ich selbst bin als Erste in der Praxis, zusammen mit einer Dentalassistentin. Als Erstes stellen wir alle Geräte, wie z. B. die Sterilisatoren, an und bereiten die Behandlungsräumlichkeiten für die bevorstehenden Behandlungen vor. Sobald der erste Patient da ist, ist das Wichtigste das Assistieren, also das Helfen, Saugen und dem Zahnarzt alles reichen, was er benötigt. Ich erinnere mich noch an meine Schnuppertage, als ich mir alles ansah, die ganzen Gerä-te und Schubladen (smile). Ich dachte mir, ich würde dies niemals schaffen. Aber mittlerweile geht alles wie von selbst.

Wie malen Sie sich Ihre berufliche Zukunft aus?

Ehrlich gesagt, denke ich wirklich jetzt schon über meine berufliche Zukunft nach. Und ich habe mich auch bereits ein bisschen über die Möglichkeiten informiert, wie die Weiterbildungen zur Prophylaxeassistentin, Dentalhygienikerin oder Dentalsekretärin, und muss gestehen, dass ich mit dem Gedanken spiele, mich nach meiner Ausbildung als Prophylaxeassistentin weiterzubilden. Die Weiterbildung als Dentalsekretärin ist mir zu sehr büro-, rezeptions- und administrationslastig. Ich arbeite viel lieber mit den Instrumenten und bin gerne bei den verschiedenen Patienten. Ich denke, als Prophylaxeassistentin hat man die beste Möglichkeit dazu. Und selbstverständlich möchte ich weiter-hin in einer Zahnarztpraxis arbeiten.
Mann kann gut sagen, dass ich mich in diesem Beruf gefunden habe (smile).

Berufsbild:

Dentalassistentinnen und -assistenten arbeiten in zahnärztlichen Praxen und Kliniken. Sie empfangen Patienten, assistieren bei Behandlungen, sterilisieren Instrumente, erstellen Röntgenaufnahmen und erledigen administrative Arbeiten.
 

HWS Huber Widemann Schule AG
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